Beate Ulrich, Sanne Elling: Heilpraktikerinnen für Psychotherapie
Therapy room with large windows and plants

Inneres Wachstum im Schutz einer Gemeinschaft

Fühlst du dich manchmal auch verwirrt oder gefangen von deinen eigenen Gedanken, Emotionen und Wünschen? Hast du das Gefühl, dein Körper arbeitet gegen dich? Zweifelst viel zu oft an dir selbst, an deinen Fähigkeiten oder deinen Absichten? Oder spürst einfach, dass „irgendetwas“ dich blockiert, ohne genau zu wissen, was es ist?

Vielleicht hast du schon einiges ausprobiert, dir viel Wissen angeeignet oder versucht, dich durch verschiedene Therapien besser zu verstehen und wieder Boden unter deine Füße zu bekommen? Trotz aller Versuche, fühlst dich aber weiterhin mit deinen belastenden Gedanken, Gefühlen und körperlichen Symptomen überfordert und alleine?

Gruppentherapie

Unsere Jahresgruppe zeigt dir Wege auf, dich im Schutz einer Gemeinschaft und mit psychotherapeutischer Unterstützung aus deinen belastenden Lebenssituationen, anhaltenden Traumata und seelischen Krisen zu befreien. Wir laden dich ein, gemeinsam mit anderen Betroffenen über zehn Wochenenden an deiner emotionalen Balance und deiner Suche nach mehr Lebensfreude zu arbeiten.

Unser Angebot ermöglicht dir weitreichende Entwicklungen und persönliches Wachstum. Viele wiederkehrende, uns lange Jahre beschäftigende Schwierigkeiten benötigen einen liebevollen und Halt gebenden Rahmen. Mit der Jahresgruppe schaffen wir gemeinsam einen Ort, an dem du dich geborgen fühlen und mit deinen Themen „landen“ kannst.

In individuellem Tempo und mit der notwendigen Sorgsamkeit wollen wir dich dabei begleiten:

  • deine Gefühle und Körperempfindungen wieder besser wahrzunehmen
  • ein tieferes Verständnis von dir und deiner Situation zu bekommen
  • die eigenen Ressourcen zu entdecken oder zu reaktivieren
  • wieder etwas mehr „Boden“ unter den Füßen zu fühlen
  • Hürden und innere Widerstände zu erkennen
  • mehr Vertrauen in dich und gegenüber anderen aufzubauen
  • Kontakt, Verbundenheit und Nähe besser zu spüren
  • eigene Grenzen wahrzunehmen, zu wahren oder gezielt zu setzen
  • Gefühlen von Angst und anderen unangenehmen Emotionen, wie Wut oder Trauer, mehr Raum zu geben und mit anderen zu teilen
  • Unterstützung zu bekommen und annehmen zu können
  • zu mehr Selbstwert, Selbstermächtigung und Selbstbehauptung zu gelangen

Wir helfen dir, deine Schritte langsam und mit liebevollem Blick auf deine verletzlichen Seiten zu gehen. Alte Glaubenssätze können auf diese Weise im Abgleich mit vielfältigen neuen Erfahrungen überprüft und verändert werden. Du wirst gesehen, darfst dich zumuten und erhältst die Chance, andere zu begleiten und ihnen bei ihrer emotionalen Entdeckungsreise beiseite zu stehen. Die Gruppe erlaubt dir im geschützten Rahmen zu experimentieren und motiviert dich weiterzugehen.

Für diese gemeinsame Reise und deine individuellen Prozesse nutzen wir verschiedene Methoden aus dem Bereich körperorientierter und emotionsbezogener Traumatherapie sowie achtsamkeitsbasierter Übungen. Zwischen den Gruppenterminen stehen wir dir als erfahrenes Therapeutinnenteam unterstützend zur Verfügung.

Rahmenbedingungen

Wir arbeiten in einer festen Gruppe mit 10 Teilnehmenden. Über ein Jahr hinweg treffen wir uns zehnmal – jeweils an einem Wochenende. Die Gruppe wird von zwei erfahrenen Therapeutinnen und einer Assistenz begleitet. Die Zeiten sind:

  • Freitag: 18:00 – 20:30 Uhr
  • Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr (mit 1,5 Stunden Mittagspause)
  • Sonntag: 10:00 – 14:00 Uhr

Jedes Wochenende folgt einem klaren, wiederkehrenden Aufbau: es gibt Übungen zur Gruppenbildung, Austauschrunden, Psychoedukation, Kleingruppenarbeit und Raum für Einzelprozesse. Wir achten auf Phasen von Entspannung und Integration.

Jedes Wochenende hat ein zentrales Thema, das Impulse setzt und die gemeinsame Arbeit strukturiert. Gleichzeitig gibt es immer Raum für persönliche Themen, Anliegen und aktuelle Prozesse.

Das erste Wochenende ist ein Entscheidungswochenende und gilt dem gegenseitigen Kennenlernen. Du kannst an diesem Wochenende entscheiden, ob du an der Jahresgruppe teilnehmen möchtest. Danach wird die Teilnahme verbindlich. Wenn wir denken, dass ein Zusammenarbeit nicht sinnvoll ist, werden wir das ebenfalls am ersten Wochenende mitteilen. Wichtig: Bitte melde dich nur an, wenn du grundsätzlich bereit bist, an allen Terminen teilzunehmen. Die Kontinuität der Gruppe ist ein wesentlicher Teil der therapeutischen Arbeit.

Wir sorgen für einen sicheren Rahmen und sind jederzeit ansprechbar für Fragen, Unterstützung und individuelle Begleitung.

Unser Anliegen: Ein sicherer Raum für Entwicklung, ehrlichen Kontakt und nachhaltige Veränderung – in deinem Rhythmus, im Kontakt mit dir selbst und mit anderen.

Wenn du dich angesprochen fühlst und spürst, dass dieser Weg für dich passend sein könnte, melde dich gerne an.

Kosten:

  • 350 € pro Wochenende (ohne Verpflegung und Unterkunft). Snacks, Kaffee und Tee werden in den Pausen gestellt.
  • Das erste Wochenende wird von allen Teilnehmenden gezahlt – unabhängig davon, ob sie anschließend weiter teilnehmen oder nicht.
  • Nach dem Entscheidungswochenende wird die Teilnahme für das gesamte Jahr verbindlich.

Zahlungsoptionen:

  • Einzelzahlung: Du zahlst nach eingegangener Rechnung 350 € vor jedem Wochenende.
  • Einmalzahlung für das ganze Jahr: 10 Wochenenden = 3.500 €. Bei Vorauszahlung des Gesamtbetrags erhältst du 3 % Skonto = 3.395 €. Bezahlung erst nach eingegangener Rechnung.
  • Ratenzahlung: Nach Absprache ist auch eine Ratenzahlung möglich. Wir finden gemeinsam eine Lösung die für dich passt.

Termine 2026-2027:

  • 29. Mai-31. Mai 2026
  • 10. Juli-12. Juli 2026
  • 14. August-16. August 2026
  • 11. September-13. September 2026
  • 16. Oktober-18. Oktober 2026
  • 13. November-15. November 2026
  • 04. Dezember-06. Dezember 2026
  • 15. Januar-17. Januar 2027
  • 19. Februar-21. Februar 2027
  • 19. März-21. März 2027

Anmeldung

Lade beide Formulare herunter:

Schicke die ausgefüllten und unterschriebenen Unterlagen per Post oder eingescannt per E-Mail an uns zurück.
Postadresse: Sanne Elling, Auf der alten Breide 18 b, 48301 Nottulnpraxis@sanne-elling.de

Nach Eingang deiner Anmeldung bekommst du eine Eingangsbestätigung per E-Mail.

Vorgespräch: Wenn wir uns noch nicht kennen, vereinbaren wir ein kurzes Zoom-Gespräch, um gemeinsam zu schauen, ob die Gruppe das Richtige für dich ist.

Wir halten dich auf dem Laufenden ob genügend Anmeldungen vorliegen und die Gruppe stattfinden kann.

Melde dich gerne wenn du Fragen hast:

Über uns

Beate

In meinem Beruf als Sozialpädagogin arbeite ich seid 40 Jahren mit unterschiedlichen Alters-und Zielgruppen auf der Basis von sozialen Gruppentrainings und Einzelberatung. Seid mehr als 10 Jahren begleite ich Menschen mit Hilfe von körperorientierten psychotherapeutischen Verfahren auf ihrem Weg zu mehr Lebensfreude und traumatischer Integration.

Meine Suche nach Methoden und Möglichkeiten, wie ich Klient:innen dabei unterstützen kann, Wege aus ihrer Krise zu finden, führte mich zu körperorientierten und emotionsbezogenen Therapieansätzen . Deren Wirksamkeit überzeugte mich durch Erfahrungen am eigenen „Leib“ sofort. Die intensive Beschäftigung mit den unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen und meine eigenen Prozesse und Erfahrungen sind für mich zu einer wichtigen Quelle von Erkenntnis, Veränderung und innerem Wachstum geworden. Mir öffnete sich eine Tür zu einem tieferen Verstehens meiner selbst und ein Weg, wie ich aus alten Funktionsmustern und Glaubenssätzen, aus wiederkehrenden Schuld- und Schamgefühlen „aussteigen“ kann. Schock- und Entwicklungstraumatisches Erleben kann Heilung erfahren, diese Erfahrung möchte ich gerne teilen und weitergeben.

Nach meiner Ausbildung in Somatisch Emotionaler Integration bei Dami Charf erhielt ich die Chance, meine beruflichen Erfahrungen in der Assistenz und bei der Begleitung von Prozessgruppen im Traumatherapiezentrum bei Dami Charf zu vertiefen und zu erweitern. Weiterbildungen bei Bodynamic International und bei Raja Salvam in ISP (Integrale Somatische Psychologie) zur Verkörperung von Gefühlen waren und sind für mich ebenfalls richtungsweisend und beeinflussen meine psychotherapeutische Ausrichtung und meine berufliche Praxis maßgeblich.

Zu meinen Ressourcen und unterstützenden Kräften gehören:

  • Meine liebe Familie und meine Freundinnen und Freunde
  • Meine kreativen Ausdrucksmöglichkeiten und meine Liebe zur Kunst
  • Meine Lust an der Bewegung und geistigen Bezugnahme zum Quan Dao Kung-Fu und Quigong
  • Meine Suche nach tiefer Verbundenheit und Wahrheit
  • In schwarzen Zeiten den Humor nicht zu verlieren und die Freude am gemeinsamen Lachen und Weinen nicht zu vergessen
  • Meine Herzensverbindung zu den Menschen und mein Glaube an die Menschlichkeit
  • Meine Lebensfreude - mich lebendig zu fühlen und in Gemeinschaften zu sein
  • Meine Neugierde und mein Wissensdurst, das Leben, die Menschen und mich zu verstehen

Meine Ausbildungen:

  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Somatisch Emotionale Integration (SEI©️) bei Dami Charf
  • Bodynamic Foundation ©️/Bodynamic Analysis
  • Integrative Somatische Psychologie (ISP©️) bei Raja Selvam
  • Systemische Paarberaterin bei häuslicher Gewalt
  • Proemotion ( Fachkraft Gewaltprävention)
  • Mediatorin in Strafsachen ©️
  • Dipl. Sozialpädagogin
  • Kunstpädagogin

Sanne

Geboren und aufgewachsen bin ich in den Niederlanden, in einer großen Familie. Doch in dieser Gemeinschaft fühlte ich mich trotzdem fremd und wie eine Außenseiterin.

Ich kannte Höhen und Tiefen. Ein Hoch war das Tanzen. Meine Ausbilderin Dami Charf aus Göttingen (körperorientierte Psychotherapie) hat einmal gesagt, dass das meine Rettung war. Rhythmus, Körperspannung halten, Energie oben halten – all das hat mir geholfen, stehenzubleiben.

Mein kindlicher Traum: als Erwachsene Menschen zu helfen.

Und so kam es auch. Studium, Ausbildungen, Fortbildungen und verschiedene Arbeitsstellen hatten immer damit zu tun, Menschen zu helfen. Während ich andere begleitet habe, durfte auch ich selbst wachsen.

Dabei erkannte ich, wie wichtig unser Körper ist, um „wachsen“ zu können. Körpersensationen wahrzunehmen, sich zu trauen, Emotionen zu fühlen und zu zeigen, entstandene Muster anzuschauen und sie zu transformieren – das sind nur einige Beispiele dafür, wofür wir unseren Körper brauchen.

Ich bin sehr dankbar für diesen Weg und auch dafür, dass ich das Gelernte nun weitergeben darf. Weitere Informationen zu mir findest du auch hier: www.sanne-elling.de

Meine Ressourcen um diese Arbeit machen zu können:

  • Zusammen sein mit meinem lieben Mann und inzwischen erwachsenen tollen Kinder,
  • wandern, kochen und quatschen mit Freundinnen,
  • stundenlang mit unseren Hund am Strand spazieren gehen und einkehren in eine Strandbude für einen Cappuccino oder eine Käseplatte,
  • trommeln; afrikanisch und Samba und dabei den Kontakt zu den andere TrommlerInnen,
  • Qigong; Ren Xue International
  • Transformationsworkshops bei Kerstin Brinkbäumer in Münster,
  • reisen, tanzen, lesen
  • und natürlich Supervision und auch immer mal wieder Therapie, wenn eigene Themen aufkommen und bearbeitet werden sollen.

Aus- und Fortbildungen:

  • Psychotherapie Prüfung nach dem Heilpraktikergesetz (HP)
  • Körperorientierte Traumapsychotherapie, Somatische Emotionale Integration® (SEI) Dami Charf, Göttingen
  • Foundation Training in Körperorientierter Psychotherapie beim Bodynamic Institut Köln; Charakterstrukturmodel, Kommunikationsmodelle, Codierungselemente
  • Ausbildung in Schocktrauma (K-PTBS)-Arbeit beim Bodynamic Institut München
  • Transaktionsanalyse; Erkennen von Mustern, Ego-Positionen
  • Lösungsorientierter Kurzzeittherapie
  • Klinische Pädagogin, Klinik Walstedde
  • Berufsorientierungsberatung, NL
  • Gesprächstechniken inkl. NLP, NL
  • Dipl. Sozialpädagogin, NL

Kerstin

Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (BA), Sexualpädagogin, Fachkraft für opfergerechte Täterarbeit

Rezensionen

Die Gruppe war für mich eine äußerst heilsame Zeit in tiefer zwischenmenschlicher Verbundenheit, in der alle Gefühle ihren Platz fanden und jeder sich seinen Bedürfnissen im eigenen Tempo zuwenden durfte.
Insbesondere die äußerst empathische und aufmerksame Unterstützung durch Sanne und Beate sorgte dafür, dass zu jeder Zeit ein tiefes Sicherheitsempfinden herrschte, welches diese Form der Prozessarbeit - insbesondere in einer Gruppe - überhaupt erst ermöglicht.
Ich bin für die Zeit in der Prozessgruppe äußerst dankbar und konnte viele nützliche Tools für den Alltag mitnehmen, der sich inzwischen um einiges leichter meistern lässt.

Als einer der wie üblich in solchen Settings wenigen männlichen Teilnehmer war meine Sorge zu Anfang recht groß , ob ich in dem Rahmen überhaupt für mich arbeiten kann. Aber …Sanne und Beate bilden zusammen mit der Gruppe, die bei jedem weiteren Treffen immer mehr zusammenwächst einen in dieser Form einzigartigen , sicheren Raum für jede Art von Prozessarbeit. Dabei ist mir erst in den darauf folgenden Monaten bewusst geworden, welche wertvollen Entwicklungsschritte dort möglich waren. Dafür bin ich beiden zutiefst dankbar.

Ich habe in einer Phase von tiefer Depression mit der Prozessgruppe angefangen und habe innerhalb eines Jahres meinen Zustand erheblich verbessert. Schon therapieerfahren habe ich gelernt, wieviel Aussagekraft mein Körper hat und wie oft ich Ihn ignoriere. Einige Übungen kannte ich schon aus anderen Therapieformen und doch hat mir meine Körper gezeigt, wie vollständig meine Wahrnehmung ist und wie weise mein Körper ist. Die 3 Therapeuten plus Assistenz sind auf einzelne Prozesse eingegangen und haben einen sicheren Raum geschaffen in dem sehr viel möglich war. Auch die Gemeinschaft der Teilnehmer ist von Mal zu Mal enger geworden und es haben sich Freundschaften für den Alltag entwickelt.
Mein Fazit absolut empfehlenswert und wer ein persönliches Gespräch über die Erfahrungen wünscht, kann die Therapeuten gerne um meine Nummer bitten.

großartige Arbeit!
In erlaubenden und haltenden Begleitung darf man erleben, wie befreiend und lohnend es ist, Mist und Müll und furchterregend Dunkles aufzudecken und anzuschauen.
Und erfahren, dass er tatsächlich fruchtbar ist - dieser Mist.
Sehr gut und fein abgestimmte Abläufe / Programm zwischen wunderbar anspruchsvollen Übungen, die zunächst (!) einfach simpel schlicht fast banal daherzukommen scheinen, sich dann aber als überraschend tiefgreifend erweisen.
Ich habe mich jederzeit sicher gefühlt (wichtig!) - in der Gruppe und mit den Therapeuten.
Die Therapeuten & -innen sowohl jede für sich und auch als Team habe ich als authentisch, sorgfältig, originell, präsent, zugänglich, offen und!: mit einem schönen Humor :-) erlebt.
Die Gruppe hatte kompetente erfahrene Unterstützung - so sind wir wahrhaftiger geworden im Umgang mit uns selber, und mutiger in der Bereitschaft achtsam hinzuschauen.
Die Jahresgruppe hat bei uns allen (!) einiges bewirkt und dabei überraschend viel Freude gemacht.
nochmal: großartig!
Danke!

Die Jahresgruppe war für mich eine unglaublich bereichernde und heilsame Erfahrung – eine Reise, die mich auf so vielen Ebenen berührt hat. Besonders die Übungen haben mir gezeigt, wie viel Weisheit und Kraft in meinem Körper steckt, auch wenn ich das lange nicht wahrhaben wollte.
Die Mischung aus sanften, achtsamen Übungen und kraftvollen, intensiven Momenten war genau das, was ich gebraucht habe. Zum Beispiel haben mir die Atemübungen geholfen, mich zu beruhigen und wieder bei mir selbst anzukommen – ein Werkzeug, das ich jetzt auch im Alltag immer wieder anwende. Die Bewegungsübungen, bei denen wir unseren Körper spielerisch erkunden konnten, waren für mich ein Augenöffner: Ich habe gemerkt, wie viel Freude und Lebendigkeit in mir steckt, selbst in schwierigen Momenten.
Besonders berührt haben mich die Übungen zur Selbstwahrnehmung und Grenzsetzung. Es war nicht immer leicht, zu spüren, wo meine Grenzen liegen und sie klar auszudrücken – aber genau das hat mir geholfen, mehr Vertrauen in mich selbst aufzubauen. Und dann gab es diese Momente voller Leichtigkeit: Übungen, bei denen wir uns einfach bewegen durften, ohne nachzudenken. Manchmal haben wir dabei so viel gelacht, dass ich fast vergessen habe, dass ich eigentlich ‚an meinen Themen arbeite‘. Diese spielerischen Elemente haben mir gezeigt, dass Heilung nicht immer schwer sein muss – sie darf auch Spaß machen.
Die Gruppendynamik hat das Ganze noch verstärkt. Zu sehen, wie unterschiedlich wir alle sind und doch ähnliche Erfahrungen teilen, war unglaublich verbindend. Manche Partnerübungen oder gemeinsamen Übungen waren so intensiv und gleichzeitig so schön – ich habe mich selten so ehrlich gesehen und gehalten gefühlt.
Ich bin zutiefst dankbar für die Therapeut:innen, die uns mit so viel Liebe und Einfühlungsvermögen durch diese Reise begleitet haben. Sie haben uns nicht nur durch schwierige Prozesse geführt, sondern auch immer wieder Leichtigkeit und Humor hineingebracht – das hat es für mich besonders wertvoll gemacht. Diese Jahresgruppe hat mir nicht nur geholfen, meinen Körper besser zu verstehen und zu spüren, sondern auch eine neue Art gefunden, mit mir selbst umzugehen: liebevoller, bewusster und mit mehr Freude.
Liebe Sanne, liebe Atti, liebe Kerstin, ihr seid einfach klasse!!